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Der Senioren Ratgeber – Tipps für die Generation 50plus

Glaukom oder grüner Star

Cirka 950.000 Menschen leiden in Deutschland unter einem Glaukom oder grünem Star. Oft wird die Erkrankung zu spät erkannt, weil sie meist schleichend beginnt und vom Betroffenen nicht sofort wahrgenommen wird.

In vielen Fällen lassen sich im Anfangsstadion Details im mittleren Randbereich des Gesichtsfeldes nur noch schlecht sehen. Mit weiteren Krankheitsverlauf setzt sich diese Seh-Beeinträchtigung ins Zentrum des Gesichtsfeldes fort und führt so zu einer allmählichen Verengung des Gesichtsfeldes. Im schlimmsten Fall droht dem Erkrankten die Erblindung. Umso wichtiger ist es daher, ein Glaukom frühzeitig zu behandeln.

Als Glaukome werden verschiedene Augenerkrankungen bezeichnet. Sie werden gekennzeichnet durch Schädigungen des Sehnervenkopfes, der Nervenfasern im Auge und dessen Netzhaut. Am häufigsten kommt dabei die Glaukomart “primäres Offenwinkelglaukom” (Glaucoma chronicum simplex) vor. Eine Abflussbehinderung des Kammerwassers führt hier zu einer Drucksteigerung im Auge, worauf hin der Sehnervenkopf nicht mehr ausreichend durchblutet wird.

Mit dem Alter nimmt das Risiko für Grünen Star zu

Allgemein steigt das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken, mit dem Alter an. Rund 5 Prozent der über 70-Jährigen können davon betroffen sein. Die Risikofaktoren sind vielfältig: Neben erblicher Vorbelastung gelten Diabetes mellitus, starke Kurzsichtigkeit und einer eine dünne Augenhornhaut zählen auch Blutdruckschwankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Migräne dazu.

Ein Glaukom lässt sich in vielen Fällen gut mit speziellen Augentropfen behandeln, die den Augeninnendruck senken sollen und den Sehnerv entlasten. Hat die Behandlung keine Erfolg, kommt für den Patienten ein Laserbehandlung oder Operation in Frage.

Viele Ärzte bieten eine Untersuchung zur Früherkennung der Augenkrankheit – das sogenannte Screening – an. Leider übernehmen die Krankenkassen die Untersuchung und Behandlung einer Glaukomerkrankung nicht immer vollständig. Gehört man keiner speziellen Risikogruppe an oder besteht kein dringender Krankheitsverdacht, muss die Untersuchung vom Patienten selbst gezahlt werden. Diese sogeannte “individuelle Gesundheitsleistung“ (IGeL) wird von Augenärzten zu Preisen zwischen 15 bis 40 Euro angeboten.

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